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Mit “echt jetzt?” Schüler:innen eine bunte Welt mit verschiedenen Themen des Sachunterrichts eröffnen

Interview mit Susanne Romberg (Berlin)

Was hat Sie bewegt bei “echt jetzt?” mitzumachen?
Ich habe Biologie und Chemie studiert und finde es sehr wichtig, Kindern naturwissenschaftliche Phänomene nahe zu bringen. Leider fehlte bisher eine Zeitschrift, die MINT-Themen kindgerecht aufgreift und das sogar kostenfrei. Daher ist das Magazin “echt jetzt?” wie ein Geschenk für mich.

Wie haben Sie das Heft im Unterricht eingebunden?
Wir haben bisher intensiv mit den Ausgaben „Wetter“, „Siehste“ und „Zuhause“ gearbeitet. Zum Thema Sehen haben wir zum Beispiel mit Spiegeln experimentiert und ein Kaleidoskop gebastelt. Die Ausgabe „Zuhause“ fand ich auch sehr gut. Wir haben uns unter anderem die Seite zu den verschiedenen Kulturen angeschaut. Die Vielfalt ist für mich entscheidend und thematisch hat es immer gepasst.

© Sandra Klostermeyer, Mirja Winkelmann

Hat es den Kindern Spaß gemacht mit dem Heft zu arbeiten?
Die Kinder finden es toll, dass sie eine eigene Zeitschrift bekommen. Für unsere Schüler ist dieses Angebot sehr wichtig, da viele Eltern ihren Kindern keine teuren Zeitschriften kaufen. Es ist etwas anderes, ob die Kinder mit einem Heft, einem Buch, Kopien oder Arbeitsblättern arbeiten. Es ist für sie etwas Besonderes und bereitet ihnen große Freude aus dem Magazin Informationen zu entnehmen.

 

 

Welche Themen bzw. Inhalte würden Sie für Ihren Unterricht spannend finden?
Flora und Fauna finde ich als Thema sehr spannend. Wie man ein Hochbeet anlegt, die verschiedenen Pflanzenarten und die Verbindung zu den Tieren sind sehr interessant. Weitere Themen für den Unterricht sind Energie, Fotografie und Gefühle.

Finden Sie es wichtig, dass es ein Magazin wie “echt jetzt?” gibt und dass es von einem Fortbildungsangebot begleitet wird?
Ja, selbstverständlich und das Angebot müssten noch viel mehr nutzen. Mir ist es wichtig, dass auch andere Lehrkräfte Interesse an MINT-Themen bekommen, und ich habe das Gefühl, dass der Abstand zu Naturwissenschaften und dem Auseinandersetzen mit Experimenten noch sehr groß ist. Der Aufwand in der Vorbereitung ist natürlich größer, aber es lohnt sich. Ich würde mich freuen, wenn wir ein naturwissenschaftliches Experiment für das gesamte Kollegium machen würden. Damit alle selbst etwas ausprobieren können und Lust bekommen sich mit Phänomenen in der Natur, die für uns selbstverständlich sind, auseinanderzusetzen und gleichzeitig pädagogisch die Chance erhalten, das zu elementarisieren und in den Unterricht mitzunehmen.


„Ich nehme die Arbeitsmaterialien als Anregung und adaptiere diese, da meine Schüler und Schülerinnen einen niedrigschwelligeren Inhalt brauchen.“